Erster Workshop-Erfolg: Umgang mit Veränderungen

Diese Woche hatte ich die Freude, meinen ersten Workshop im Rahmen meines neuen Angebots zu liefern, und ich bin begeistert, wie gut das Format bei den Teilnehmenden angekommen ist.

Ziel des Workshops: Veränderung als Chance

Im Zentrum des Workshops stand der Umgang mit Wandel und sich verändernden Vorgaben. Die Teilnehmenden – 58 an der Zahl – lernten, dass es Teile von Veränderungen gibt, die man akzeptieren muss, da Widerstand oft nur zu Energieverlust führt. Gleichzeitig entdeckten sie, dass es immer Spielräume für kreative Gestaltung gibt, die man nutzen kann. Zudem erkannten sie, dass jede Veränderung eine Chance ist, Altes neu zu denken.

Erfahrung der Teilnehmenden

Die meisten Teilnehmenden hatten bereits Erfahrung mit sich verändernden Vorgaben, da sie seit Jahren in einem dynamischen Umfeld arbeiten. Doch der Umgang mit diesen Veränderungen war sehr unterschiedlich, was den Workshop besonders spannend machte.

Der Workshop-Aufbau: Simulation mit Reflexion

Der Workshop basierte auf einer eigens entwickelten Simulation. Die Teilnehmenden hatten die Aufgabe, in drei Runden LEGO-Fahrzeuge zu bauen, während ich als „Auftraggeber“ FlexBricks die Anforderungen nach jeder Runde veränderte. Die Herausforderung bestand darin, kreativ auf die neuen Vorgaben zu reagieren – unter Zeitdruck und mit einem Punktesystem für kreative Lösungen.

Nach jeder Runde führten die Teilnehmenden Reflexionsgespräche in Dreiergruppen, um die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten und daraus eigene Regeln für den Umgang mit Veränderung abzuleiten. Zum Abschluss habe ich die Ergebnisse der Reflexionen zusammengetragen und den Transfer in den Arbeitsalltag moderiert.

Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv. Die Energie im Raum war während der gesamten 1,5 Stunden spürbar hoch, und es wurde intensiv gearbeitet und diskutiert.

Besondere Rückmeldungen und Ergebnisse

Mehrere Teilnehmende gaben mir nach dem Workshop persönlich Lob. Besonders erfreulich war, dass mein Workshop in der abschließenden Feedbackumfrage zur Gesamtveranstaltung die höchste Bewertung mit über 8 von 10 Punkten erhielt. In den Diskussionen, die auf den Workshop folgten, konnte ich beobachten, dass die Teilnehmenden kreativere Lösungen für Veränderungen vorschlugen, anstatt sich – wie in den Vorjahren – an den Änderungen festzubeißen.

Obwohl dies nicht gemessen wurde, habe ich den Eindruck, dass der Transfer in den Alltag den meisten gut gelungen ist.

Lernen und Ausblick

Für mich persönlich war es eine wertvolle Bestätigung, dass die Methode funktioniert. Statt den Teilnehmenden Regeln für den Umgang mit Wandel vorzugeben, haben sie diese selbst aus den Erlebnissen im Spiel heraus entwickelt. Meine Rolle währen des Workshops bestand lediglich darin, die gewonnenen Erkenntnisse zu ordnen, zu schärfen und den Transfer in den Arbeitsalltag zu steuern.

Die Vorbereitung war beträchtlich, aber sie hat sich definitiv gelohnt. Die Simulation ist jetzt ein weiteres Werkzeug in meiner Methodenkiste, das ich zukünftig leicht an die Bedürfnisse anderer Unternehmen anpassen kann.

Kleine Anpassungen für die Zukunft

Am Format selbst werde ich keine großen Änderungen vornehmen – es hat sich bewährt. Einige kleine Anpassungen an den Präsentationsfolien werden je nach Kunde notwendig sein. Was ich jedoch gerne verbessern würde, ist die Einflussnahme auf die Bestuhlung im Raum, um die Dynamik zu optimieren. Das war in diesem Fall leider nicht möglich, aber das gehört zu den üblichen Herausforderungen bei Workshops.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Verlauf dieses ersten Workshops und freue mich darauf, weitere Unternehmen dabei zu unterstützen, den Wandel als Chance zu nutzen.